The content analyzes Donald Trump's actions and rhetoric regarding Greenland, exploring various theories about his motives, from senility to strategic genius, and ultimately posits that his approach aligns with "Red Herring" and "Strategem" negotiation tactics to achieve hidden objectives.
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Was genau hat Trump eigentlich mit der ganzen Diskussion rund um Grölland bezweckt? Also
gibt ja die ver verschiedensten verrücktesten Theorien, die im Umlauf sind. Einige sagen, der
ist einfach nur Senil, damit kann man überhaupt gar nichts anfangen, was er da eigentlich macht.
Andere sagen, ah, von wegen Senil, der ist in ein großes Verhandlungsgenie und der hat damit
tolle Sachen rausgeholt. Also eine Position, die man tatsächlich in der letzten Woche häufiger mal
lesen konnte. Und die nächsten sagen, das geht überhaupt nicht um Gründern, sondern was er
eigentlich machen möchte, ist er möchte sich einen militärischen strategischen Vorteil verschaffen
auf ganz anderen Ebenen. Und das ist das, weshalb er die ganze Diskussion angezettelt hat. Also man
muss sozusagen wie bei einem Zauberkunststück an der andere Stelle gucken. Also, das sind
die Fragen, den ich in diesem Video einfach mal nachgehen möchte. Also was davon ist eigentlich
jetzt tatsächlich plausibel und weniger plausibel? Und wie Sie wahrscheinlich wissen, beschäftige ich
mich immer mit Strategie. Strategie heißt ja, da gibt's Leute, die können vernünftig, also rational
nachdenken über so etwas und ich schließ deshalb einfach mal von vorne herein diese Annahme, er sah
einfach nur senil aus, kann man natürlich nicht in der sozusagen der echten Welt ausschließen. Ja,
obgleich ich sagen muss, es sieht für mich nach außen nicht so aus. Ja, also bei mir ist immer
die Grundannahme, es gibt schon strategische Überlegungen, die dahinter stehen und man
darf eins ja nicht vergessen, weil angenommen, er wäre wirklich senelt, dann gibt es ja immer noch
irgendwelche Leute, die ihn dann wahrscheinlich relativ gut steuern könnten und wenigstens die
würden ja dann sicherlich irgendwelche strategischen Ziele verfolgen. Ja, also
das ist der Grund, weshalb ich hier einfach mal davon ausgehe, dass es tatsächlich irgendwelche
Absichten dahinter gibt, also vernünftige Absichten. Und deshalb möchte ich auf zwei
Ebenen mich der Sache nähen. Das eine ist, was bedeutet das Ganz, was wir hier beobachtet haben
eigentlich aus Sicht der Verhandlungstechnik? Also Trump ist ja bekannt dafür, dass er also zumindest
sich mal selber für einen sehr guten Verhandler hält und ich glaube, das ist er auch tatsächlich
zumindest auf bestimmten Dimensionen. Und das andere ist eben die strategische Sicht, also
was kann er durch diese Vorgehensweise eigentlich hypothetisch erreichen? Ja, was könnten denn die
Motive dahinter sein und was lässt sich damit tatsächlich durchsetzen? Also gehen wir erstmal
rein in die Verhandlungsmethodik und es gibt und der eine Verhandlungsmethode, die, sagen wir mal,
hochgradig unethisch ist, ja, die aber trotzdem oft angewendet wird, die nennt sich Red Herring,
ja, also roter Hering. Das ist im Englischen eine Bezeichnung für eine falsche Pferde, die gelegt
wird. Der Begriff kommt daher, dass man früher Heeringe haltbar gemacht hat, indem man ihm Salz
eingelegt hat, dann wurden die getrocknet und dann sind sie auf die Art und Weise rot geworden. Ja,
daher also roter Hering. Und wenn jetzt Leute andere äh die mit Spürhunden suchen davon
abbringen wollten, dass diese Spur Spürhunde einer Spur folgen können, dann haben die diesen
sehr penetranten Geruch dieser roten Heringe ausgenutzt. Ja, das heißt also, die haben dann
über die echte Spur diese Erhegeschichte da drüber gelegt und auf die Art und Weise wurde verhindert,
dass diese Hunde der Spur folgen können. Ja, das heißt, man hat auf die Art äh die Hunde abgelenkt
und ja, hat damit eben die direkte Verfolgung der eigentlichen Spur unmöglich gemacht. Ich
möchte mal sagen, wo das z.B. in der Geschichte angewandt wurde in spektakulären Fällen. Also wird
natürlich oft angewandt, ja, aber es gibt eben sozusagen wenige spektakuläre Fälle, in denen
das dann so offensichtlich geworden ist. Aber es gibt einen, der ist schon ein bisschen länger her,
das ist nämlich Nordkorea in den Verhandlungen zum Koreakrieg. Wie gesagt, ist schon ein bisschen her
und wir müssen natürlich auch wissen, Nordkorea sind nicht unbedingt die Guten. Ja, also äh das
zu der Einordnung davon, ja, das ist ja auch keine besonders wird gute, also wohlmeinende
Verhandlungstechnik. Also was da passiert, äh da war es so, dass bei den Verhandlungen jede der
beiden Parteien neutrale Staaten benennen sollte, die sie dann am Verhandlungstisch unterstützen.
Also Südkorea hat beispielsweise die Schweiz benannt oder sowas, ja, also, dass man wirklich
sagen kann, sind eben neutrale Staaten, die dort noch mal von der unabhängigen Seite drauf gucken.
Nordkorea hat das auch erstmal mit so ein paar mehr oder weniger unabhängigen Staaten gemacht
und dann haben die gesagt, ja, wir brauchen noch ein bisschen, um den Dritten zu benennen,
das sollen drei Staaten benannt werden und ganz am Ende auf einmal haben sie gesagt, irgendwie
benennen die Sowjetunion. Äh, diejenige, die meinen Kanal kennen, wissen natürlich schon mal,
dass hier die Holdup Technik angewandt worden ist. Ja, für die anderen, ich verlinke Ihnen
das entsprechend, dass sich das andere Video mal ansehen können. Das ist nämlich neulich bei einer
anderen Vertragsverhandlung auch ganz geschickt angewandt worden, also die Holdup Technik.
Und äh das ist eben wie gesagt etwas, was dort angewandt wurde und was darauf hinausläuft,
dass man ganz am Ende plötzlich noch mal irgendetwas macht. Ja, also das ist das,
was hier Nordkorea gemacht hat und dann also am Ende, als es ganz schwer für die andere Seite war,
darauf zu reagieren, haben sie diese Sowjetunion vorgeschlagen. Und natürlich ist die Sowjetunion
alles andere als unparteiisch gewesen in diesem in diesem Konflikt. Das heißt also, es gab eine
riesige ausrufernde lange Diskussion darüber, ob jetzt die Sowvjet zulässig seien, das ist ja auch
unverschämt, dass ich damit ankomme. Und Nordkorea hat sich dann immer irgendwie zurückgezogen, hat
gesagt, wieso warum sollten die den nicht neutral sein? Ihr wussts natürlich ganz genau, dass das
eine Unverschämtheit ist, was s da gemacht haben, aber darum ging es ihnen ja auch gar nicht.
sondern nachdem sich alle darauf eingeschossen hatten, haben sie dann ganz am Ende gesagt,
na gut, wir nehmen doch nicht die Sowjetunion, wir nehmen irgendein anderes Land, aber dafür hätten
wir jetzt ger ein kleines Zugeständnis von euch. Und in dem Fall war es das Zugeständnis, dass sie
weitere Flugplätze bauen können, respektive wieder aufbauen können. Das hätten sie nicht bekommen
unter anderen Umständen. Ja, also unter normalen Umständen war das schon längst weg verhandelt,
diese Sache schon vorher, bevor die eigentliche Verhandlung losging. Aber auf die Art und Weise
haben die das fast noch mal aufgemacht und dann sind alle erleichtert gewesen und haben gesagt,
ah, ein Glück her, die wollen jetzt doch nicht die Sowjetunion, geben wir den die paar komischen
Flugplätze. Das ist die Art und Weise, wie das mit dem Red Haring funktioniert. hat Trump
das eigentlich auch gemacht? Und das ist eine Vermutung, die man hier mal anbringen kann und
ich würde sagen, ja, das ist eine sehr typische Verhandlungstechnik für Trump. Lustigerweise hat
er in diesem Fall jetzt auch zumindest nach dem Stand, zu dem ich dieses Video hier aufnehme,
es ja auch geschafft, dass er dort irgendwie Militärbasen aufbauen kann unter Bedingungen,
die vielleicht sonst nicht aufgebaut hätte. Wir gucken uns das gleich noch mal an. Ja,
aber äh vom Prinzip her ist es eigentlich die gleiche Vorgehensweise, dass er eigentlich über
Dinge erstmal diskutiert hat, die vermutlich gar nicht wollte. Also es kam mir von Anfang an
sehr unglaubwürdig vor, dass er wirklich einfach militärisch dort reinmarschieren will und das mit
den Strafzen, das ist auch so eine typische Sache. Das hatte jetzt schon öfter mal gemacht, ihr wollt
mir die Hände klatschen oder merkt, das tut der eigenen Industrie auch nicht so gut und nimmt das
auch wieder partiell zurück und so weiter. Also es war für meine Begriffe schon eher, dass es viel
darauf hingedeutet hat, dass das hier eigentlich mehr oder weniger eine Verhandlungstechnik ist,
die anwendet. Ja, und ich denke diese Red Haaring Methode, die passt hier wirklich
vollkommen. Gucken wir uns gerade mal an, ob ihr seine Ziele erreicht hat. Also, es wird ja gesagt,
er darf jetzt Militärbasen dort aufbauen, die auch in der vorlieft der USA sind. Gucken wir mal, ob
er das am Ende tatsächlich hinkriegt. Der Prozess geht ja noch weiter. Also, das ist im Augenblick
ja nur ein Stand, wie gesagt, zu dem Zeitpunkt, zu dem ich dieses Video hier aufnehme. Aber der das
ist ein fortlaufender Prozess. Und mit wem hat er das eigentlich vereinbart? Hat er das eigentlich
mit den Vertretern von Dänemark oder von Grönland vereinbart? Nee, das hat er nicht. Das hat er
mit der Natur vereinbart. Das heißt also er hat eigentlich hier so Verhandlungsergebnis
erreicht mit einer Person, die dafür eigentlich überhaupt gar nicht die formale Kompetenz hat,
das zu erreichen. Das ist übens auch eine Sache, also wenn bei spieltoretischen Verhandeln,
also darum geht's hier natürlich, wenn man bei spieltoretischen Verhandeln drüber nachdenkt,
ist ein wichtiger Punkt sich zu überlegen, wer ist denn eigentlich der Gegenspieler und wer ist
auf der anderen Seite eigentlich der Entscheider und wer ist nur der Zuträger zu Entscheidungen,
wer ist der wahre Entscheider? wer ist der formale Entscheider und lauter solche Sachen. Ja,
das sind alles sehr wichtige Dinge. Und die große Frage, die im Augenblick im Raum steht, ist gibt
es eigentlich überhaupt den Deal, von dem im Augenblick behauptet wird, dass es ihn gäbe? Und
ich machte mal noch ganz große Fragezeichen dran. Also, da mussen sich wirklich ganz genau ansehen,
was am Ende wirklich das Verhandlungsergebnis ist. Aber nehmen mal ruhig an, er hätte dieses
Verhandlungsergebnis damit erreicht und das wäre auch das, was du ursprünglich mal erreichen
wollte. Er hätte das gleiche Ergebnis doch auch billiger erreichen können. Also ich denke,
was er hier gemacht hat im Augenblick, das ist, dass er Methoden, die aus seinen Immobiliendeals
kennt, angewandt hat auf eine Situation, wo die wahrscheinlich nicht richtig angemessen sind. Und
wer hätte er das verhindern können? Das hätte er z.B. verhindern können, indem sich bei mir
zum Seminar anmeldet. Ja, genau gesagt zu einem Webinar. Ähm, ich muss es kurz einflechten. Also,
ich mache in Kürze ein Webinar zu spieltoretischem Verhandeln. Ja, gratis Webinar. Ja, Trump darf
auch mitmachen, wenn er möchte. Äh, wenn Sie interessiert sind, unten in der Videobeschreibung
ist ein Link drin zur Voranmeldung zu diesem Seminar. Also Webinar ist es ja, zu dem Webinar.
Und äh wir schicken Links raus in dem Augenblick, wo der Genau Termin und Zeitpunkt feststeht. Ja,
also meld sich da unten machen Sie die Voranmeldung. wenn sie schon vorgemeldet haben,
brauchen Sie natürlich nicht noch mal zu machen. Ja. Ähm, aber wir schicken dann jetzt einfach ein
Link mit den genauen Daten, wo sie dann am am Ende sich tatsächlich als wo sie in das entsprechende
Webinar reinkommen. Ja, also so viel nur am Rande in Klammern. Ob Trump teilnimmt, weiß ich nicht.
Ich glaube, sein Deutsch ist nicht so gut. Aber kommen wir noch mal zurück darauf, ob das jetzt
eine gute oder eine schlechte Verhandlungstaktik war, die angewandt hat. Ja, also ist es schon mal
wichtig auf jeden Fall, dass man Red Haring kennt und den kennt er natürlich auch und hat
ihn hier auch eingesetzt, aber war es auch eine gute Verhandlungstaktik und man muss wissen,
das ist eine Technik, die man eigentlich dann anwendet, wenn man keine kooperative Beziehung zu
der Gegenseite hat. Wenn Sie ein Immobiliendeal machen und einmalig die andere Seite über den
Tisch ziehen wollen, klar, dann ist das eine Vorgehensweise, die kann man anwenden. Und wenn
sie auf die Art und Weise ein paar Millionen sparen, dann ist das natürlich vorteilhaft.
Aber ist man muss immer unterscheiden zwischen distributiver und integrativer Verhandlung und
zwischen Bündnispartnern haben wir es eigentlich eher mit integrativen Verhandlung zu tun. Ja,
ist auch eine Sache, wo ich jetzt auch, also was in äh in meinen Ausführungen äh zu äh zu
Verhandlung eine ganz wichtige Rolle spielt, ja, äh dass man diesen integrativen und den
distributiven Aspekt voner trennt. Also man kann die beiden Sachen nicht einfach isoliert
betrachten. Und ich habe den Eindruck, dass Trump einfach zu wenig darauf achtet,
dass diesen integrativen Aspekt überhaupt gibt. Er fragt sich zu wenig, was ist beispielsweise
eine langfristige Reputation, die er aufbaut? Wenn er als Immobilienhahi immer wieder die
Reputation hat, das was ihr in die Hand nimmt, das wird super profitabel, dann ist es natürlich
eine gute eine gute Reputation. Wenn ihr aber im äh im politischen Leben eine Reputation aufbaut,
auf ihn ist kein Verlass und im Zweifelsfall zieht er jeden über den Tisch eich einschließlich seine
Bündnispartner, ist das eben eine sehr hohe ein sehr hoher Reputationsverlust, der er da dort hat.
Und es ist etwas, womit er einfach auch die ganzen impliziten Vertrauensgewinne, die es innerhalb
des Westens gibt, er auf einmal komplett stört. Also, das sind, glaube ich, Sachen, die man dort
sehr stark mit berücksichtigen muss. Und deshalb würde ich sagen, ist das aus Verhandlungssicht,
auch wenn er hier vielleicht Erfolg gehabt haben sollte. Selbst dann ist es aus meiner Sicht keine
geschickte Vorgehensweise für diesen einen Fall gewesen. Und ich habe ih ja schon gesagt, es geht
bei mir immer darum, dass man sich überlegt, ja, was ist denn das Rationale dahinter? Und
vielleicht ist das Rational ja ein ganz anderes. Vielleicht gab es ja tatsächlich komplett andere
Motive, um die es ihm hier eigentlich ging. Und dieses vermeintliche Verhandlungsergebnis,
was im Augenblick da ist, ist seinerseits auch wieder nur eine reine Ablenkung oder
ist vielleicht auch das einzige, was in dem Fall hat, erreichen können oder so. kann auch sein. Ja,
aber es äh kann durchaus sein, dass eben andere Motive gibt, die auch nach wie vor bei ihm im
Hintergrund mitschwingen. Und ich möchte jetzt deshalb einfach mal auf ein paar dieser möglichen
Motive eingehen. Und eines davon ist natürlich immer die Sache mit den Rohstoffen. Also viele
sagen, ja eigentlich geht's um das militärische, das ist im alles völlig egal, eigentlich geht's
ihm um die Rohstoffe und es scheint dort ja tatsächlich relativ viele Rohstoffe zu geben.
Ein bisschen schwierig dranzukommen, aber es scheint sehr viele zu geben. Übrigens, ich muss
Ihnen da eine Sache erzählen. ähm mit die mir auch zugetragen worden ist, ja, was es für ein Rohstoff
sein könnte. Nämlich äh es gibt die Theorie, die im Umlauf ist der die Kälte ist der Rohstoff. Ja,
das liegt daran, äh dass bei Rechenzentrum heutzutage man sehr viel Energie aufwenden muss,
um das ganze Zeugs zu kühlen. Ja, das verbraucht nicht nur viel Strom, sondern es verbraucht
insbesondere auch viel Strom für die Kühlung und das hätte man dort in der Gegend nicht, weil
sowieso kalt draußen ist, ja, dass man also auf die Art und Weise die ja sozusagen die Kühlenergie
einspart, indem man dort die Rechenzentren baut und deshalb wäre das so strategisch wichtig.
Also ich sag das mir mal so eine kleine Anekdote am Rand. Ja, ich habe nicht wirklich gründlich
dazu recherchiert oder so etwas, aber mein äh unmittelbarer Impuls ist, dass ich sagen würde,
man könnte diese Abwärme ja eigentlich auf eine andere Weise auch produktiv verwenden.
Also im Augenblick mag es im Wesentlichen Abwärme sein, aber man könnte immer drüber nachdenken,
wie man so eine Prozesswärme dann tatsächlich auch für andere Dinge verwenden kann. äh und
vielleicht nicht die ganze Zeit nur mit großem Energieaufwand kühlen muss, aber wie gesagt, ich
steck da technisch nicht drin. Ich möchte mal auf was anderes hinweisen. Äh der Reputationsverlust
und der Verlust des Vertrauens innerhalb seiner Bündnispartner ist für meine Begriffe auf jeden
Fall viel höher als das, was für das gesamte Land an Rohstoffgewinnen da sein kann. Also fast egal,
wie viele Rohstoffe da im Boden drin stecken und zu welchem Preis man die rauskickt
rausbekommt. Ich würde fast sagen, wenn man nur kurz drüber nachdenken, kommen wir zum Schluss,
dass dieser Vertrauensverlust so viel höher ist, also wenn man das preislich bewerten möchte,
als der Wert Rohstoffe, die da überhaupt nur drin sein können. Das heißt also, wenn man aus
einer gesamten Landessicht draus drauf guckt, passt das eigentlich nicht wirklich. Das ändert
sich natürlich in dem Augenblick, wo es um ein einzelnes Unternehmen geht oder um eine einzelne
Person. Also stellen sich einfach mal vor, sie sind plötzlich derjenige, der durch Rohstoffe
aus so einem Land plötzlich unglaublich große Vorteile ziehen könnte. Dann ändert sich die Sache
natürlich und das ist eine Richtung, also eine Denkrichtung, an die man hier natürlich denken
muss. Ich sage nicht, dass das so ist. Ja, also ich muss da heutzutage immer vorbauen. Ja, nicht,
dass ich da falsch zitiert werde. Ich sage nicht, dass das so ist. Aber ich sage, dass es eine
mögliche Interpretation sein kann, dass hier auf irgendeiner Ebene Korruption mit im Spiel ist. Ja,
also wenn man weiß, ist es für ein Land zu wenig, aber für eine einzelne Person oder einzelnes
Unternehmen ist es sehr viel, dann ist das immer eine Situation, bei der man weiß, potenziell kann
es sich hier lohnen für ein Einzelunternehmen dazu sagen, ja, dann versuchen wir an der
entsprechenden Schaltstelle das durchzukriegen, was für uns von Vorteil ist. Das kriegen die
mit relativ wenig Geld durch oder relativ wenig Aufwand. Und auf die Art und Weise kann man dann
eben plötzlich ja für für sich selbst wahnsinnig viel rausholen. Das ist immer eine Konstellation,
die man im Hinterkopf behalten muss, insbesondere dann, wenn es eine Person gibt, die relativ viel
entscheiden kann. Es gibt immer auch die andere Theorie, die immer wieder ein Umlauf ist,
nämlich Putin hat irgendwas gegen Trump in der Hand und weil das so ist welches Kompromat oder
so irgendetwas und ist es natürlich in Putins ureigingsem Interesse die NATO zu destabilisieren.
Ja, das heißt also eigentlich so sagt diese Theorie ist das ein großer Spielzug von Putin,
der Trump dazu gebracht hat, dieses Zeug zu machen und die NATO zu destabilisieren. noch mal nicht,
dass sie jetzt anfangen und sagen, ich verbreite hier irgendwelche Wüstenverschwörungstheorien. Was
ich ihnen sagen möchte bei so etwas ist, dass man einfach in die verschiedensten Richtungen
zumindest mal denken muss und sich immer überlegen muss, ja, kann es denn solche Konstellationen
geben? Das ist bei der Spieltheorie ein ganz wichtiges Element. Also ein Element ist immer
sich zu überlegen, was ist denn eigentlich das Spiel, was wir gerade haben? Und in sehr vielen
Fällen muss man zumindest einmal etwas ja outside of the box denken, wie das im Englischen heißt,
dass man einfach sagt, betrachten wir doch einfach mal ganz andere Möglichkeiten, die ebenfalls
mit in Betracht kommen könnten. Und übrigens sind das alles Sachen, die ich nicht erzähle,
die die habe ich mir nicht ausgedacht, ja, sondern das sind Dinge, die man an irgendeiner Stelle
schon lesen kann. Also, es gibt jeweils diese Vermutungen, ja, äh irgendwie weit die jetzt
seriös sind oder einfach nur ins Blau geschossen sind, ist natürlich noch mal eine andere Sache.
Und da möchte ich mal noch eine interessante Theorie sagen, ähm was dahinter stecken kann, also
an strategischen Ziel, nämlich es kann dahinter stecken, dass äh Trump einfach sagt, also wir
brauchen einfach mehr Militärpräsenz. Dort oben im Norden, ist ja relativ nah in den USA dran. Sie
brauchen da insgesamt mehr Militärpräsenz, aber die wollen nicht die Kosten dafür aufnehmen und
deshalb machen sie lauter Sachen, bei denen plötzlich die andere Seite in dem Fall also
Europa anfängt zu sagen, oh je, da müssen wir jetzt unbedingt Truppen stationieren und dann
werden dort Truppen stationiert auf andere Leute Kosten, also in dem Fall auf europäische Kosten
und das sind die, die dann beispielsweise Russland oder China oder weiß ich wer noch irgendwer böse
auf der Welt sein könnte die da davon abgehalten werden sollen, dort einzumarschieren und USA muss
nicht dafür bezahlen und das sind natürlich schon Spielzüge, bei den man sagen muss,
gar nicht so dumm überlegt, ja, denn es ist im Augenblick natürlich eine Sache, dass bei uns in
Europa auf einmal dieses militärische Vielstärke im Fokus steht und wir plötzlich auch bereit sind
dafür viel Geld auszugeben. Das also die Idee dahinter ist, das ist ein Strategie Europa dazu
zu bringen, endlich richtig in Militärausgaben zu investieren. Wenn das das Ziel gewesen sein
sollte, dann kann man nur sagen, na ja, das hat er auf jeden Fall erreicht, denn da muss
man plötzlich nicht mehr drüber nachdenken, ob derjenige, mit dem man vermeintlichen Deal
gemacht hat, jetzt auch derjenige ist, der e am Ende durchsetzen kann, sondern was man hier
sieht, ist Europa verhält sich tatsächlich im Augenblick. So, also das ist schon eine Sache,
wenn das das Verhandlungsziel gewesen sein sollte, das wäre damit erreicht. Jetzt habe
ich eben einmal das Wort Strategem erwähnt und das habe ich unter anderem auch deshalb gemacht,
weil ich häufiger mal angesprochen worden bin, warum ich eigentlich in der letzten Zeit so wenig
über Strategeme spreche. Also früher habe ich sehr viel über Strategeme gesprochen. Das habe ich
letzte Zeit nicht mehr so viel gemacht und stimmt in dem Fall ist glaube ich schon dieses Strateg
oder die Idee der Strategeme ist hier etwas, worauf man zumindest einmal eingehen müsste. Ja,
also Strategeme sind Kriegslisten für die meinen Kanal nicht schon länger kennen. Ja, übrigens,
wenn sie nicht schon länger kennt, dann ist natürlich jetzt ein guter Zeitpunkt zu abonnieren,
aber das sind am Rand, also das sind Kriegslisten und ich habe drüber auch ein Buch geschrieben mich
hier, das heiß die 36 Strategie mit der Krise. Äh da möchte ich, also es sind Kriegslisten,
die kommen aus China ja her, also Klammer zu ja, nur dass es ungefähr einordnen können. Die haben
also immer solche sprechenden Namen, ja, und die sind durchnummeriert, also von 1 bis 36 und es
gibt hier das Strategie 13, ja, das besagt Gras schlagen, um die Schlange aufzuschrecken. Ja,
ist ja fast ein Zungenbrecher die ganze Sache. Ja, also man schlägt irgendwie mal einfach aufs Gras,
um die Schlange aufzuschrecken. Wie gesagt, sehr alte Strategeme, ja, aber die sind natürlich nach
wie vor verdammt gut anwendbar heutzutage. Und die Idee dahinter ist, dass man irgendetwas macht,
was eigentlich noch kein richtiger Angriff ist oder so etwas, sondern man schlägt eben einfach
nur aufs Gras und guckt sich dann die Reaktion der Gegenseite an. Man kann auf diese Art und Weise
auf ähm auf Informationen stoßen, die einem im anderen Fall nicht zugetragen worden wären. Also
diese Schlange, die man aufscheucht, die sieht man ja vorher nicht. Ja, das heißt auf einmal schreckt
die hoch und rennt weg und damit gibt sie zu erkennen, wo sie eigentlich ist. Das heißt also,
das ist ein Strategem, eine Kriegslist, mit der man Informationen die andere Seite dazu bringt,
Informationen zu offenbaren, die eigentlich geheim halten wollten. Das ist so einer der
wesentlichen Hintergründe dieser Strategeme. Ja, das ist eine der wesentlichen Interpretationen und
Trump macht das wahrscheinlich macht relativ häufig, aber er macht es eben
solchen Situationen in der Regel so, dass er auf einmal anfängt Extrem Forderungen zu stellen,
teilweise auch völlig idiotische Forderungen. Also erinnert sich beispielsweise an diesen Brief,
den er da geschickt hat, warum er den Nobelpreis nicht gekriegt hätte, an den auch in die
ganz falsche Adresse geschickt hat und solche Sachen. Also, das ist ja alles vollkommen wir,
aber das ist etwas, wo alle erstmal aufschrecken. Ja, da spricht er von Strafzellen und von ein
Maschinen und von weiß ich was nicht allem. Und es ist einfach nur so ein wildes herumgepatsche,
ja, haut sozusagen überall nur aufs Gras und erreicht auf die Art und Weise, dass aber alle
möglichen Abwehrstrategien auf einmal offenbart werden. Auf einmal werden die Netzwerke sichtbar,
die auf der anderen Seite sind. Auf einmal wird sichtbar äh was die für Gegenargumente vorbringen,
mit wem die kommunizieren, was ihren wichtiges, was ihren unwichtig ist und so weiter. Das heißt
also, das ist letztlich eine Vorgehensweise, mit der man plötzlich unglaublich viel erreichen kann,
ohne selber viel machen zu müssen. Also das heißt, in dem Sinne ist das nicht primär
dieser Red Haaring, von dem ich am Anfang gesprochen habe, als Verhandlungstaktik,
sondern es ist, wenn man das aus dieser Sicht betrachtet, etwas, womit man eben
auf eine andere Weise etwas erreichte, wo man andere strategische Ziele miter erreichen kann,
die eigentlich mit der ursprünglichen Verhandlung nicht zu tun haben. Wobei
man natürlich nicht vergessen darf, äh, dass diese Vorgehensweise mit diesem aufs Gras schlagen, ja,
äh, dass die natürlich durchaus in Verhandlungen auch gemacht wird, ja, solche Schockforderungen,
die auf einmal gestellt werden oder so etwas, ja, das ist durchaus eine Verhandlungstechnik,
die angewandt wird, äh mit der man die andere Seite plötzlich zu Dingen bringt, tja, die die
eben eigentlich so nicht machen wollten. Also, das ist schon ganz interessant, sich das auch von der
Seite her zu überlegen. Ähm, noch mal, wenn Sie sich das Ganze interessiert, denken Sie dran,
äh unten einfach mal eintragen äh für das Webinar, was ich zu spieltoretischem Verhandeln mache.
Werden dann eingeladen dazu oder würd Sie sagen, ach Webinare dauern mir zu lange. Ja, denken Sie
dran, mein Buch 36 Strategie mit der Krise. Ich pack den Link auch unten in die Videobeschreibung
rein. Da können Sie sich zumindest einfach schon mit Strategen und Kriegslisten und dergleichen
Dingen beschäftigen. Ja, okay. Wie immer sie sich jetzt entscheiden, was sie dort machen wollen.
Wir sehen un ja hoffentlich hier sowieso in Kürze wieder, nämlich nächsten Woche kommt neues Video,
neues Glück von mir und ansonsten sehen wir uns vielleicht im Webinar. Bis dahin.
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